Praktika

Hast du dich schon immer gefragt, was Politiker eigentlich beruflich machen? Wie sieht der Arbeitsalltag von einem Landespolitiker aus, wie funktionieren eigentlich politische Prozesse und wie vertreten Politiker und Politikerinnen die Interessen der Bürgerinnen und Bürger aus ihren Wahlkreisen?

Wenn du Interesse an solchen Fragestellungen hast und die politische Arbeit hautnah miterleben möchtest, dann bist du bei uns an der richtigen Adresse! Wenn du ein Praktikum bei mir und meinem Team absolvieren möchtest, dann bewirb dich unter: B[punkt]Kaffenberger[at]ltg[punkt]hessen[punkt]de.

Auch postalisch sind wir erreichbar unter:
Bijan Kaffenberger, MdL
SPD Darmstadt/Darmstadt-Dieburg
Wilhelminenstraße 7a
64283 Darmstadt

Bei offenen Fragen kannst du dich auch gerne an mein Wahlkreisbüro unter 06151-788550 oder das Landtagsbüro unter 0611-350665 wenden.

Um etwas über die Eindrücke aus solchen Praktika zu erfahren, findet ihr hier die Praktikumsberichte unserer bisherigen Praktikantinnen und Praktikanten.


Rebecca, Studentin, 4-wöchiges Praktikum

Ich habe mich schon immer für Politik interessiert, konnte mir aber nicht wirklich vorstellen, wie der parlamentarische Alltag in der Realität aussieht. Deswegen wollte ich die vorlesungsfreie Zeit im März 2022 dazu nutzen, einen Einblick in das Berufsfeld eines Politikers zu erhalten. Zum Glück hatte sich die pandemische Lage bis dahin so weit entspannt, dass ich im Wechsel im Wahlkreisbüro in Darmstadt und im Hessischen Landtag in Wiesbaden arbeiten konnte.

Obwohl ein solches Praktikum im Rahmen des Jurastudiums kein Pflichtpraktikum darstellt, konnte ich unzählige neue, wertvolle Erfahrungen sammeln.

Neben unterschiedlichen Tätigkeiten im Büro gehörte es auch zu meinen Aufgaben, Artikel zu schreiben oder Termine inhaltlich vorzubereiten. Hier konnte ich inhaltlich juristisch arbeiten, indem ich zu Themen wie Freiheitsrechten und kommunaler IT-Sicherheit recherchiert habe. Dabei ist mir erst bewusst geworden, wie komplex und facettenreich die Fragestellungen sind, mit denen Politiker sich tagtäglich beschäftigen.

Abgesehen davon bekam ich die Möglichkeit, Bijan Kaffenberger und Heike Hofmann (Abgeordnete des Wahlkreises 51 – Darmstadt-Dieburg I) zu verschiedenen Terminen zu begleiten. Im Landtag habe ich eine Anhörung zum Thema E-Health im Zuge der Digitalisierung des Gesundheitswesens und eine Sitzung des Innenausschusses besucht. Außerdem konnte ich an zwei Tagen an den Sitzungen des Untersuchungsausschusses zum Anschlag von Hanau teilnehmen, die mich auch im Nachhinein noch zum Nachdenken gebracht haben. Darüber hinaus durfte ich zwei Ortsbesuche am Oberlandesgericht Frankfurt und beim Polizeipräsidium Südhessen begleiten.

Während dieser Zeit habe ich viel über die Arbeitsweise von Politikern und des Parlaments gelernt und diese aus einem anderen Blickwinkel entdecken können. Besonders gefreut hat mich, dass ich sehr selbstständig arbeiten durfte und viele interessante Einblicke in für mich bis dahin noch unbekannte Themenfelder wie z. B. die Digitalpolitik gewinnen konnte. Insgesamt habe ich mich vom gesamten Team super aufgenommen gefühlt. Auch inhaltlich hat mich das Praktikum auf jeden Fall in meinem Interesse für öffentliches Recht und politische Prozesse bestätigt und ich habe die Zeit für mich persönlich als sehr bereichernd empfunden. Deswegen kann ich es nur wärmstens weiterempfehlen!


Lena, Studentin
Im Rahmen meines Bachelorstudiums der Politikwissenschaften an der Technischen Universität Darmstadt war ein vier- bis fünfwöchiges Praktikum vorgesehen. Ein Praktikum, das mir einen direkten Einblick in den Arbeitsalltag eines Politikers ermöglicht, erschien mir in diesem Rahmen sehr sinnvoll und das war es auch. Öfter wurden mir seit meinem Studienbeginn Fragen gestellt wie etwa: „Oh du studierst Politik?“, oder: „Na dann wirst du doch bestimmt Politikerin?“. Vor meinem Praktikum im Abgeordnetenbüro verneinte ich letztere, ohne wirkliche Kenntnisse über die tatsächliche Arbeit eines Politikers.

Durch das Praktikum bei Bijan Kaffenberger erlangte ich einen Einblick in das Arbeitsfeld eines Abgeordneten und die Aufgaben seines Teams. Insbesondere die Vorbereitung von Veranstaltungen und Meetings wurde mir als Aufgabengebiet zuteil, zusätzlich recherchierte ich zu unterschiedlichen Akteuren in der Digitalisierungspolitik. Meine Kenntnisse zum Thema Digitalisierung auf Kommunal- und Landesebene konnte ich durch meine Zeit in Bijan Kaffenbergers Büro dadurch nicht nur deutlich verbessern, sondern habe auch ein nachhaltiges Studieninteresse für dieses mir bisher kaum bekannte Themenfeld entwickelt.

Von den Plenarsitzungen im Hessischen Landtag und der Zusammenarbeit der Abgeordneten der Fraktion oder den Ausschüssen habe ich Corona-bedingt wenig mitbekommen. Dadurch waren Einblicke in Bijans eigenen beruflichen Tagesablauf leider nur begrenzt möglich. Vielmehr gewann ich einen guten Einblick in das Arbeitsfeld seiner Mitarbeiter: Diese Erfahrung war jedoch keinesfalls weniger interessant, da sich der Aufgabenbereich im Zuarbeiten als äußerst groß und vielfältig erwies. Den Berufswunsch Politikerin würde ich zwar weiterhin verneinen, aber nicht die Arbeit für einen Politiker.


Belmin, Auszubildender, dreiwöchiges Praktikum

Ich bin Azubi im kaufmännischen Bereich. Im Zeitraum vom 18.10.2021 bis 05.11.2021 durfte ich ein Praktikum beim hessischen Landtagsabgeordneten Bijan Kaffenberger im Büro absolvieren.

Mein Ziel war es, ein besonderes Praktikum zu machen, das abwechslungsreich und nicht zu monoton ist. Da ich politisch interessiert bin, wollte ich auch in diesem Bereich mein Praktikum absolvieren. Zudem kommt auch, dass Bijan und ich neben unseren Beeinträchtigungen auch den selben Geburtsort haben.

Ich habe auch eine körperliche Beeinträchtigung und Bijan hat mir durch seine Präsenz vorgelebt und gezeigt, wie Beruf mit Beeinträchtigung funktionieren kann. Aber es war nie meine Absicht die jeweiligen Einschränkungen in den Mittelpunkt zu stellen. Für mich stand immer die politische Arbeit im Büro im Mittelpunkt.

So war es mir möglich, zum einen beruflich etwas zu lernen und zum anderen konnte ich politische Einblicke für mich gewinnen. Außerdem konnte ich mir einen Eindruck verschaffen, was es heißt politisch aktiv zu sein.

Ich war hauptsächlich im Wahlkreisbüro tätig, konnte aber auch an einem Tag den Hessischen Landtag in Wiesbaden besuchen und besichtigen.

Das Praktikum war wirklich etwas Besonderes und der Aufwand im Vorfeld war es wert. Ich kann es nur weiterempfehlen.


Konstantin, Student, dreiwöchiges Praktikum

Während meines Praktikums wurde mir ein umfassender Einblick in die Arbeit eines Landtagsabgeordneten, aber vor allem hinter die Kulissen des politischen Alltags gewährt. Trotz einiger Einschränkungen durch das Coronavirus wurde mir vieles praxisnah gezeigt.

Meine Aufgaben waren sehr vielseitig: Einerseits habe ich Bijan auf verschiedene Außentermine begleiten dürfen, andererseits auch das Landtagsgeschäft sowie die Arbeit im Wahlkreisbüro kennengelernt. Bei der Begleitung Bijans habe ich viel Neues über aktuelle Themen auf kommunaler Ebene erfahren und ein detaillierteres Verständnis für die Komplexität selbst auf der niedrigsten politischen Ebene entwickelt. Den Großteil der Tage habe ich im Wahlkreisbüro in Darmstadt gearbeitet, als auch einzelne Tage aus dem Landtagsbüro in Wiesbaden. Dort konnte ich von Beginn an unterschiedliche Aufgaben selbst übernehmen wie z. B. inhaltliche Terminvorbereitungen oder Entwürfe von Pressemitteilungen.

Besonders gefallen hat mir das große entgegengebrachte Vertrauen. Es ermöglichte mir, mit entsprechender Einweisung und ausreichend Feedback, selbstständig zu arbeiten und eigene Vorschläge einzubringen. Die Arbeitsatmosphäre war immer sehr angenehm und zusätzlich zu meinen individuellen Aufgaben konnte ich nebenbei viel vor Ort mitnehmen. Ich wurde auf neue Quellen zur politischen Recherche aufmerksam gemacht sowie auf relevante Akteure und Interessengruppen des politischen Alltags.

Insgesamt hat mir das Praktikum sehr weitergeholfen, um Politik als mögliches Berufsfeld kennenzulernen. Ich könnte mir durchaus vorstellen in dem Bereich weiterhin aktiv zu bleiben und würde ein Praktikum als ersten Einblick sehr weiterempfehlen.


Janosch, Student, zehnwöchiges Praktikum

Einblicke in die Politik als Gegenmittel für Politikverdrossenheit

Im Rahmen meines Bachelorstudiums der Politikwissenschaft an der Goethe-Universität in Frankfurt muss ich ein zehnwöchiges Praktikum absolvieren. Im Nachhinein bin ich sehr froh darum, meine erste Bewerbung an das Büro von Bijan Kaffenberger geschickt zu haben und die schnelle Antwort mit einem Angebot für ein zehnwöchiges Praktikum direkt angenommen habe.

Ein direkter Bezug zum Wahlkreis

Das lag vor allem daran, dass der persönliche Bezug für dieses Praktikum auf jeden Fall gegeben war. Bijan hat Ende 2018 in dem Wahlkreis das Direktmandat gewonnen, in dem nicht nur er selbst, sondern auch ich aufgewachsen bin. Praktisch hieß das für mich, dass ich mit den meisten Themen, die im Wahlkreis aufkamen, bereits etwas anfangen konnte. Das machte für mich nicht nur die Einarbeitung einfacher, sondern ich konnte die Arbeit eines*einer Landtagsabgeordneten an Beispielen sehen, die ich selbst kenne.

Politikstudent – und trotzdem keine Ahnung

Trotz des Studiums der Politikwissenschaft und meinem langjährigen Interesse an Politik, konnte ich zunächst mit vielem nicht wirklich etwas anfangen. Nicht nur das Vokabular, sondern auch die Zusammenhänge, Abläufe und Regeln im parlamentarischen Alltag waren mir fast kein Begriff. Deshalb war es umso besser, dass es in Bijans Büro immer ein offenes Ohr für Fragen gab und ich als Praktikant in meinen Projekten, Ideen und Umsetzungen ernst genommen wurde. Generell empfand ich die Arbeitsatmosphäre im Büro als sehr angenehm. So ist es mir nach einigen Wochen Einarbeitung nicht schwergefallen, einen deutlich besseren Überblick und ein tieferes Verständnis zu bekommen, was die Tagespolitik im Landtag angeht. Das kam auch daher, dass ich bei vielen landtagsinternen Terminen wie Ausschüssen und Arbeitsgruppen mit dabei sein durfte.

„Die da oben“ sind auch nur Menschen

Vor allem zwei Erkenntnisse hat mir dieses tiefere Verständnis eingebracht. Erstens, dass die Abläufe im Parlament zwar auf den ersten Blick komplex wirken, schlussendlich aber in geregelten, eingespielten und verwaltungstechnisch logischen Bahnen ablaufen. Jene Abläufe und auch die ungeschriebenen Regeln einer politischen Kultur bleiben mit diesem Verständnis weiterhin spannend, aber sie sind alles andere als unverständlich und definitiv kein Hexenwerk.

Zweitens habe ich durch dieses Praktikum vermutlich das erste Mal richtig verstanden, was Demokratie ist und wie sie funktioniert. Nicht als Definition, Symbol oder Ideal – sondern schlichtweg als Praxis. Und ich habe das Gefühl, dass ich mit diesem Wissen die allermeisten Argumente von Politikverdrossenen und -skeptikern leicht entwaffnen könnte. Vielleicht könnte ich jene Menschen nicht von meinem Glauben an die Demokratie überzeugen. Doch ich könnte ihnen erläutern, dass Politik nicht so abläuft wie in ihrer Vorstellung. Parlament, Regierung und Opposition sind überlegt miteinander verwobene Entitäten, die jedoch dabei sinnvoll miteinander austariert sind.

Durch das Praktikum habe ich mir neue Fertigkeiten und Kenntnisse aneignen können, ja. Doch viel wichtiger ist die rückblickend natürlich nicht überraschende, aber dennoch beruhigende Erkenntnis, dass es mit der Politik und der Demokratie wie mit allen Dingen ist: Sobald man es besser kennenlernt, nimmt das Wissen über das Thema und das Bewusstsein für die Komplexität zu – und die Vorurteile nehmen ab.


Lina, Schülerin, zweiwöchiges Praktikum

„Praktikum ist doch nur Zeitverschwendung. Ich weiß doch eh schon alles Wichtige und Kaffee kochen und kopieren muss ich nicht lernen.“ Mit dieser Einstellung gehen viele das Thema Praktikum an und ich muss mich leider zu dieser Gruppe hinzuzählen. Meine Meinung zu Praktika war immer sehr verhalten, da ich dachte es sei langweilig und somit als Erfahrung nicht brauchbar. Schon früh habe ich angefangen, mich für Politik zu interessieren und habe mittlerweile auch vor, ein Studium in diesem Bereich zu absolvieren. Meine Mutter und mein Großvater waren schon für die SPD kommunalpolitisch aktiv, weshalb mir gewisse Werte wie Solidarität und Toleranz von klein auf vermittelt wurden. Trotzdem war es mir immer freigestellt, mir selbst eine Meinung zu bilden. Das habe ich auch getan und mich dadurch langsam aber sicher von der SPD entfernt. Durch das Praktikum bei dem Landtagsabgeordneten Bijan Kaffenberger habe ich eine ganz neue Seite der Partei kennengelernt. Eine frische, selbstbewusste und aktuelle Seite, die wichtige Themen der Zukunft behandelt. Auch meine Haltung zu Praktika an sich hat sich verändert. Ich habe viel Interessantes miterleben dürfen. Unter anderem durfte ich Herrn Kaffenberger bei verschiedenen Terminen begleiten, wodurch ich einen Einblick in den Alltag eines Politikers bekommen habe und mir auch viele Politiker vorgestellt wurden. Ich habe außerdem mit dem Büro von Herrn Kaffenberger parlamentarische Initiativen mit bearbeitet und viele Eindrücke von dem Hessischen Landtag mitnehmen dürfen. Mein persönliches Highlight waren die Plenar- und Fraktionssitzungen, an denen ich teilnehmen konnte. Die Debatte über einen Mindestlohn für Auszubildende fand ich dabei am interessantesten, da es dazu so viele völlig verschiedene Meinungen gab. Spannend dabei fand ich, wie politische Ideen innerparteilich und auch zwischen den Parteien kontrovers diskutiert worden sind. Das hat mir gezeigt, dass Konflikte in einer Partei normal sind und viele andere Parteien noch mehr an der Jugend vorbeireden als die SPD. Das war das zweite Praktikum, was ich bis jetzt gemacht habe und besonders durch das gute Arbeitsklima im Büro war jeder Tag spannend und angenehm. Ich bin erst 17 Jahre alt und muss bestimmt noch viel für mein weiteres Leben lernen. Insgesamt sind meine Eindrücke des Praktikums sehr positiv und die Erfahrungen verbuche ich als wertvoll, wichtig und bereichernd.“